Zur Sicherung internationaler Wettbewerbsfähigkeit und zur gezielten Förderung exzellenter Forschung vergibt der FWF in diesem Jahr 18 FWF‑ASTRA‑Preise. Diese Auszeichnungen unterstützen fortgeschrittene Postdocs beim weiteren wissenschaftlichen Aufstieg innerhalb ihres jeweiligen Fachgebiets.
Mathematiker Matija Bucic untersucht in seinem ASTRA‑Projekt das Pass‑to‑Expander‑Paradigma, um die strukturellen Gesetzmäßigkeiten komplexer Netzwerke präziser zu erfassen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich robuste Expander‑Strukturen in großen, scheinbar chaotischen Graphen systematisch identifizieren lassen. Das Projekt erweitert das Pass‑to‑Expander‑Paradigma grundlegend, liefert neue Einsichten in die strukturellen Prinzipien komplexer Netzwerke und stärkt die theoretischen Grundlagen zur mathematischen Analyse ihrer Resilienz.
Der Merit‑Award wird an Markus Faulhuber verliehen.
